Leistungen - Naturschieferdeckung
Der Schiefer verdankt seine Entstehung der zweiten großen Zeitepoche, der Altzeit.
Weite Gebiete Deutschlands waren damals Meer. Flüsse, die sich in dieses Meerbecken ergossen, führten große Mengen von Tonschlamm mit sich. Dieser setzte sich ab. Das Gemisch erhärtete unter hohem Druck und Erdverschiebungen im Laufe von Jahrmillionen und wurde so zu ausgedehnten Schieferlagem.

In Deutschland wird Naturschiefer hauptsächlich in der Eifel, im Sauerland und im Thüringer Wald im Tagebau oder unter Tage abgebaut. Dabei werden die Gesteinsblöcke in Scheiben von 4- 8mm gespalten und mit Schieferscheren in die gewünschte Form für die jeweilige Deckart geschnitten.

Der Naturschiefer ist für seine ca. 60- 80 Jahre lange Haltbarkeit, Resistenz gegen Umwelteinflüsse,
Farbbeständigkeit sowie für sein charakteristisches Aussehen bekannt. Schiefer kann sowohl auf dem Dach, als auch an der Fassade verarbeitet werden. Er kann bei einer Dachneigung von 25° bis 90° verlegt werden. Um dem Dach eine besondere Optik zu geben, werden oft Kehlen, Gauben oder  andere Teile des Daches mit Schiefer eingedeckt. Hier finden Sie in der Dachdeckerfirma Wolfgang Keller einen kompetenten und qualitätsorientierten Partner. 

In der folgenden Übersicht werden verschiedene Deckarten sowie Besonderheiten erklärt.
  

   
Schuppenschablone
  • Decksteine gleicher Größe mit normalem Hieb
  • Verlegung mit Gebindesteigung
  • Wird mit eingebundenen Fuß und Ort gedeckt

  
Bogenschnittschablone
  • Decksteine gleicher, quadratischer Form mit Bogenschnitt
  • Verlegung mit Gebindesteigung
  • Eingebundener oder eingespitzter Fuß möglich
Altdeutsche Deckung
  • Verwendung von Decksteinen verschiedener Höhe und Breite
  • Gebindehöhen nehmen von Fuß zu First ab
  • Eingebundener Fuß und Ort
  
Wir möchten Ihnen auf der folgenden Seite ein paar Beispiele für Naturschieferdeckung zeigen.

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